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Grill-Technik: Üben macht den Meister!
Beim indirekten Grillen sind die Temperaturen etwas niedriger als beim direkten Grillen (ca. 130°C bis 220 Grad Celsius) und alles wird so etwas schonender zubereitet, als beim direkten Grillen. Oft wird dafür ein geschlossener Grill (z. B. ein Kugelgrill) benutzt. Das Fleisch, das Gemüse oder ein anderes Grillprodukt Ihrer Wahl wird dabei entweder neben der Hitzequelle oder seitlich versetzt oberhalb der Hitzequelle platziert. Die Hitze wird beim indirekten Grillen an der Innenseite des Grills reflektiert. Die heiße Luft umströmt die Grill-Speisen dadurch relativ gleichmäßig, ähnlich wie zum Beispiel bei einem Heißluft- oder Umluftofen. Unterhalb des Grillrosts kann eine Schale aufgestellt werden, die herabtropfendes Fett, Fleischsaft oder Marinade auffängt.
Diese Flüssigkeit kann man anschließend prima verwenden, um Soßen herzustellen. Einfach etwas Flüssigkeit dazu geben (z. B. Sahne, Wasser, Wein oder Bier), sowie Gewürze oder Kräuter nach Wahl, sorgfältig verquirlen – und fertig ist die perfekte, selbstgemachte Grill-Soße!
Das indirekten Grillen hat den Vorteil, dass auch dickes Fleisch gleichmäßig gegart wird, weil die Hitze ausreichend Zeit hat, das Innere zu garen, ohne dabei den Rand zu verbrennen. Das Fleisch bleibt saftig und ein mehrmalige Wenden ist nicht erforderlich. Etwas nachteilig ist im Vergleich zum direkten Grillen nur, dass das Fleisch keine richtige Kruste entwickelt und die etwas längeren Zubereitungszeit.










